UWG Kreuztal kritisiert finanzielle Risiken beim Bürgerforum – Empore streichen, Kosten begrenzen
Die UWG Kreuztal sieht beim geplanten Bürgerforum weiterhin erhebliche finanzielle Risiken und hat den aktuellen Planungen in der Ratssitzung deshalb nicht zugestimmt. Angesichts einer geplanten Fertigstellung erst um das Jahr 2030 und einer erst für Herbst 2026 angekündigten belastbaren Kostenberechnung fehlt aus unserer Sicht derzeit jede seriöse Grundlage für eine verantwortungsvolle Finanzentscheidung.
Besonders kritisch bewertet die UWG den geplanten Bau einer Empore. Die Verwaltung konnte bislang keine detaillierten Teilkosten für Empore und Aufzüge benennen. Gleichzeitig belegen die vorliegenden Veranstaltungszahlen eindeutig, dass Formate mit bis zu 600 Besucherinnen und Besuchern im Durchschnitt lediglich etwa einmal pro Monat stattfinden. Für diese geringe Auslastung eine Empore zu bauen, ist aus Sicht der UWG weder wirtschaftlich noch verhältnismäßig.
Hinzu kommt, dass mit dem aktuell im Umbau befindlichen Campus Buschhütten künftig Räumlichkeiten für rund 500 Personen zur Verfügung stehen sollen, mit zusätzlicher Erweiterungsperspektive. Große Einzelveranstaltungen können dort problemlos stattfinden. Weitere Kooperationsmöglichkeiten – auch über Stadtgrenzen hinweg – werden bislang nicht konsequent geprüft.
Die UWG Kreuztal fordert daher, den Bau der Empore vollständig aus der Planung zu streichen und die Einsparpotenziale konsequent umzusetzen. Nur so lässt sich das finanzielle Risiko für die Bürgerinnen und Bürger begrenzen. In Zeiten steigender Zinsen, anhaltender Inflation und unsicherer Gewerbesteuereinnahmen hält die UWG ein Projekt dieser Größenordnung ohne klare Kostentransparenz für nicht verantwortbar.
Unser Ziel ist es, ein finanzielles Fiasko für den städtischen Haushalt zu verhindern und notwendige Spielräume für andere wichtige Investitionen in Kreuztal zu erhalten.


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